Blog für Haushaltsverkleinerung, Minimalismus und Haushaltsauflösung

Hamstern war gestern.

Nervt dich manchmal der viele Krimskrams in deiner Wohnung?
Klemmen die Schubladen und die Schränke quellen über?
Steht ein Umzug bevor und dir graut vor den vielen Kisten?

Weniger ist mehr, davon bin ich überzeugt. Ich denke nachhaltig und versuche, Müll zu vermeiden. Das gilt auch für die aussortierten Sachen. Alles, was mir wichtig ist und mein Herz berührt, nenne ich Lebensschätze. Das sind die Dinge, auf die es ankommt.

Einfach wegwerfen kann jede:r. Ich persönlich liebe es, die emotional wichtigen Dinge ins Scheinwerferlicht zu rücken.

In diesem Blog findest du Methoden, Tipps & Tricks von deiner Ausräum-Komplizin. Wetten, dass du 15 Minuten Zeit findest, um mehr Platz und Klarheit in deinem Leben zu finden?

POV: Frühjahrsputz für mehr Klarheit

Die Sonne bringt es an den Tag, überall sieht du Staub, Schlieren an den Fenstern und Spinnweben. Zeit für einen Frühjahrsputz. Eigentlich doof, wo du doch die Zeit in der Sonne verbringen könntest. Ein kleiner Spaziergang, im Biergarten sitzen, vielleicht das erste Eis. Bis du fertig bist, regnet es wahrscheinlich wieder oder es ist dunkel.

Hausarbeit ist eine Neverending Story. Du kannst weiterhin innerlich mit den Zähnen knirschen, eine „Perle“ suchen oder einen radikalen Schnitt machen. Niemand braucht Staubfänger, die nur Arbeit bedeuten. Höchste Zeit für frischen Wind in deiner Wohnung. Minimieren schenkt dir Zeit, Platz und Energie.

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Keller und Dachboden ausmisten

Dein Keller oder Dachboden ist der Ort des Grauens. Alles vollgestopft, unübersichtlich. Gedanklich schleichst du schon eine ganze Weile um das Thema Aussortieren herum. Du hast nach Tipps und Inspirationen gesucht. Du weißt, wie das Ergebnis aussehen soll. Du weißt leider noch nicht, wie du deinen inneren Schweinehund überreden sollst, mitzumachen. 🤔

Kaum bist du motiviert, ist die Hauruck-Aktion fällig: In Kisten wühlen, bis alles sortiert ist oder du einen Nervenzusammenbruch erleidest. Mit einer kleinen Gewohnheit ersparst du dir das.

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„Grönemeyer mag ich nicht, der hat seine Frau so schnell vergessen.“ – Der Spagat zwischen Erinnerungen, Pietät und Neuanfang

Wir haben uns über Musik unterhalten. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Ob wir Lieder fantastisch finden oder schrecklich, wozu wir am liebsten tanzen, was uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert oder laut und vielleicht auch schief mitsingen lässt, ist individuell. Natürlich verteidigen wir unseren Geschmack oder sagen auch, was uns nicht gefällt. Manchmal führen Diskussionen aber zu Nebenschauplätzen. „Grönemeyer mag ich nicht, der hat seine Frau so schnell vergessen.“

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Warum Pailletten 15 Jahre in einer Kiste schlummern, obwohl ich professionell ausmiste

Meenzer Mädsche und keine Fastnachterin? Ja, ich bekenne mich schuldig. Als Kind, Jugendliche und junge Frau gehörte es dazu: Straßenfastnacht, Altweiberball, Rosenmontagsumzug, Nachthemdenball und was sonst dazugehört. Heute reizt es mich nicht mehr. Eine Alterserscheinung oder Anpassung an die regionalen Gegebenheiten? Wer weiß das schon so genau? Trotzdem gibt es noch eine Fastnachstkiste und die Pailletten.

Beim Rücksortieren der Weihnachtsdeko habe ich auch in die Fastnachtskiste geschaut. Die meisten Kostüme sind schon aussortiert. Wann habe ich mich das letzte Mal verkleidet? An der Kinderfastnacht. Die Kinder sind erwachsen und mir ist nicht mehr danach, ein Hexenkostüm anzuziehen oder die Clownsnase 🤡 aufzusetzen. Unter den restlichen Accessoires, die meinen Kindern gehören, habe ich etwas gefunden, was ich erfolgreich verdrängt hatte: Pailletten.

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Geht gerade beim Aussortieren deine Motivation flöten?

Geht gerade beim Aussortieren deine Motivation flöten?

Du hast gebrannt für mehr Ordnung und Klarheit, wolltest das große Gefühl der Leichtigkeit erleben. Das große Ausmisten war angesagt. Im ersten Schritt hast du alles entsorgt, was kaputt war und dich nervte oder nicht gefiel. Die wichtigeren Sachen hast du sortiert, gefaltet, gestapelt. Ordentlicher sieht es jetzt aus, aber die Unzufriedenheit nagt an dir. Gefühlt hast du noch viel zu viel. Du greifst nach jedem Strohhalm, der dich weiterbringt.

Bringt das Minimalism Game den ultimativen Fortschritt? Nach ein paar Tagen gerätst du in leichte Panik. Die Zahl der auszusortierenden Sachen wird immer höher. In der Not greifst du zu Kleinkram und selbst jeder Haargummi wird gezählt. Dein Herz blutet bei manchen Sachen. Mutlosigkeit breitet sich aus. Deine Motivation macht sich gerade in Riesenschritten aus dem Staub. 💨

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6 Sehnsüchte, die dich zum Aussortieren motivieren

Die Schublade lässt sich nicht ganz schließen – entweder du riskierst es, die Finger einzuklemmen oder ganz hinten fällt etwas runter. Im Kleiderschrank sieht es aus wie beim Sale – du kannst dir kaum etwas genauer anschauen, weil die Stange proppenvoll ist. Im Bücherregal liegen einige Exemplare quer und oben ist es ganz schön staubig. Deine Arbeitsflächen in der Küche sind zugestellt – beim Zubereiten musst du auf den Küchentisch ausweichen. Beim Einräumen merkst du, dass du die fünfte Packung Nudeln gekauft hast, dafür aber nicht an den Lieblingsreis gedacht hast. Mit den alten Fotos wolltest du schon lange tolle Fotobücher oder Poster gestalten, aber dieser Berg lässt dich zurückschrecken. Du hast tolle Bettwäsche, benutzt aber immer dieselbe, weil du sonst kramen müsstest.

Welche Sehnsucht treibt dich, wenn du über Aussortieren nachdenkst?

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Was hat ein Beinbruch mit Minimalismus zu tun?

Letztes Jahr hat es mich erwischt und nichts war mehr so wie vorher. Bist du schon mal auf Krücken gehumpelt? Dann kennst du das Gefühl, mindestens eine Hand zu wenig zu haben. Du bist plötzlich langsamer und deine Beweglichkeit lässt zu wünschen übrig. Deine bisherige Ordnung passt teilweise nicht mehr, weil du dich schlechter bücken oder strecken kannst. Du überlegst neu, wie du die Laufwege kürzer halten kannst und räumst Ablageflächen frei, damit du unterwegs etwas abstellen kannst. Du willst nämlich auf gar keinen Fall zu sehr abhängig sein. Lieber improvisierst du, als ständig um Hilfe bitten zu müssen. Im Nachhinein betrachtet eine realistische Version der Zukunft. Alt werden geht oft mit diesen Einschränkungen einher. Mir kam aber auch in den Sinn, dass die Erfahrungen 1:1 auf das Minimieren passen. Was meinst du?

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Mein Herz gehört den Fürsorglichen

Ich wünsche mir, dass ältere Menschen von Dingen umgeben sind, die ihnen Freude bereiten. Ich wünsche mir weniger Kram, der auf Kosten ärmerer Menschen billig hergestellt wird und in unseren Wohnungen einstaubt. Ich wünsche mir mehr Austausch, nicht nur von Worten und Gedanken, sondern auch von Taten und Gegenständen. Ich wünsche mir, dass Menschen in dem guten Gefühl sterben dürfen, dass alles geregelt ist. Ich wünsche mir, dass die Habseligkeiten nach dem Tod nicht einfach im Container landen, von Erben weggeworfen, die vielleicht einfach nur überfordert sind. Wünscht du dir das auch?

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4 Quicksteps, um minimalistischer zu leben oder wenigstens mehr Ordnung zu haben.

Neues Jahr, neues Glück. Der Jahreswechsel ist einer dieser magischen Momente. Alles scheint möglich. Träume könnten endlich wahr werden. Dieses Jahr will ich wirklich umsetzen, was ich mir vorgenommen habe. Und dann kommt der Alltag. Die alten Gewohnheiten sind hartnäckig. Die Illusionen verpuffen. Stopp!

Ich habe 4 schnell umsetzbare Tricks, die dir zu mehr Ordnung und weniger Kram helfen. Krempel schon mal gedanklich die Ärmel hoch. Wetten, dass du nicht ins Schwitzen kommst?

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Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Neulich beim Lieblingsitaliener: Mein Mann und ich haben bestellt und freuen uns schon auf unser Essen. Anschließend hatten wir einen kleinen Stadtbummel geplant. Wir unterhielten uns darüber, was wir erledigen wollten. Plötzlich wurde ich ungewöhnlich schweigsam. Das Gespräch zweier Damen zieht mich in seinen Bann.

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Die magische 3 beim Aussortieren

Minimieren kann ganz einfach sein. Magst du die Zahl 3? Ich auf jeden Fall, schließlich bin ich ein März-Kind. Die magische 3 steckt aber auch hinter deinem Erfolg beim Aussortieren:

3 Schritte (Fokusbereich aussuchen, entscheiden, entsorgen).
3 Kisten (Behalten, Vielleicht, Weggeben).
3 Wege (Verkaufen, verschenken, entsorgen).

Gemeinsam rocken wir das. Aber erst einmal zu den 3 Feinden in deinem Kopf, die dich ausbremsen.

• Findest du einfach keinen Anfang und bist mutlos?
• Bereiten dir die Entscheidungen Kopfschmerzen oder hast du Angst, das Falsche wegzuwerfen?
• Hast du keinen Plan, was du mit den aussortierten Sachen machen sollst?

Dein Feind existiert zum Glück nur in deinem Kopf. Keine Sorge, den vertreiben wir locker.

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5 einfache Tipps, deine Lieblingskleidung zu definieren oder wenigstens keine Zeit mehr vor dem Kleiderschrank zu verschwenden.

5 einfache Tipps, deine Lieblingskleidung zu definieren oder wenigstens keine Zeit mehr vor dem Kleiderschrank zu verschwenden.

Stehst du auch manchmal minutenlang vor dem Kleiderschrank und weißt nicht, was du anziehen sollst? Du holst was raus und hast das Gefühl, das ist es doch nicht. Dein Blick schweift über alles, was hängt und liegt. Tausend Gedanken schießen dir durch den Kopf: Nicht schick genug, keine passenden Schuhe, das kann ich nicht schon wieder anziehen, passt nicht. Am Ende ziehst du irgendwas an und fühlst dich den ganzen Tag unwohl.

Wäre es nicht genial, wenn du dir diese Zeit sparen könntest? Weil jeder Griff zielsicher passt?

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Führst du einen Partyservice oder einen ganz normalen Haushalt?

Alle Jahre wieder bricht in vielen Haushalten Hektik aus. Die Familie kommt zur Weihnachtsfeier und es gibt noch wahnsinnig viel zu tun. Wenn die Gäste vor der Tür stehen, sind die Gastgeber:innen oft ermattet und würden sich am liebsten auf die Couch legen. Sollte die Adventszeit nicht besinnlich sein?

Wann hat das eigentlich angefangen, dass alles perfekt sein muss? Einheitliches Geschirr auch für 30 Personen, Deko perfekt abgestimmt auf das Thema der Feier, ein mehrgängiges Menü, der passende Wein, Wasser und Saft in Karaffen, die Wohnung oder das Haus geputzt bis in den letzten Winkel, usw.

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Gutscheine, Verlegenheitsgeschenke und andere Reinfälle

Der gut gefüllte Wunschzettel, aus dem man bequem Sachen heraussuchen und möglichst online bestellen kann, ist super. Einfacher geht es nicht. Kein Grübeln, keine Hetze, notfalls geht es noch auf den letzten Drücker, alle sind glücklich. Der Überraschungseffekt ist nicht groß, aber dafür kann auch kaum etwas schiefgehen. Es sei denn, zwei kaufen dasselbe. Wer schickt oder gibt jetzt sein Geschenk freiwillig zurück? Also doch wieder lange Gesichter?

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SUB, olle Kamellen und Lieblingsbücher

Eine Regalwand voller Bücher, alte und neue, sortiert nach Genre, Länder und Autoren. Manche Bücher haben antiquarischen Wert, andere sehen einfach nur alt aus, die Einbände sind brüchig, die Blätter vergilbt.

Weggeben ist keine Option. „Die Bücher erzählen, was mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. Wenn ich mal tot bin, können meine Erben alle wegwerfen.“

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Gedankenspiele

“Du bist ja auch diszipliniert.“ Klingt fast wie ein Vorwurf, der mir gemacht wird, wenn ich etwas umsetze, was ich mir vorgenommen habe. Natürlich ist es einfacher, wenn man sich überwinden kann. Glaub aber ja nicht, dass sich bei mir nicht das kleine Teufelchen auf die Schulter setzt und sagt: „Lass doch mal. Du musst das jetzt nicht machen.“ Gerade beim Bügel wird das Teufelchen geradezu hyperaktiv und winkt hektisch mit Aufschieberitis. Da hilft nur Podcast oder gute Musik an und die Gedanken beim Bügeln schweifen lassen. Mein Gehirn läuft dann zur Hochform auf und produziert eine Idee nach der anderen. Leider ist es nicht in der Lage, alle zu speichern, deshalb notiere ich sie mir mittlerweile direkt.

Aussortieren geht bei mir eher nebenbei. Wenn ich beginne, habe ich meistens ein Ziel vor Augen. Mein Entscheidungsmuskel ist gut trainiert und ich weiß auch, wohin die Sachen kommen. 1:0 für mich. 😇

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Multiple Choice beim Aussortieren: Behalten, Weggeben, Vielleicht, Aufgabe

Wahrscheinlich hast du schon davon gehört: Beim Aussortieren ist es sinnvoll, 4 beschriftete Kisten bereit zu stellen. Aber warum ist das so?

Wir neigen dazu, immer erst einmal alles behalten zu wollen. Die Kisten signalisieren dir, dass es noch andere Möglichkeiten gibt. Deine Entscheidungen fallen schneller und du behältst den Überblick darüber, wenn die Behalten-Kisten aus allen Nähten platzen und in den anderen Kisten gähnende Leere herrscht. Dann ist es an der Zeit, über deine Motivation, deine Glaubenssätze, den Zeitpunkt oder die Methode nachzudenken.

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6 Knackpunkte bei einer Haushaltsauflösung

Gerade ist ein nahestehender Mensch gestorben. Die Beerdigung ist geplant oder schon vorbei. Und dann kommt die Wohnungsauflösung. Für viele Menschen der Horror schlechthin.

Anders als bei einem Umzug gibt es kein neues Zuhause, wo einfach alles wieder aufgestellt wird.
Es bedeutet keinen verheißungsvollen Neuanfang, sondern das Ende eines Lebens.
Es sind nicht deine Sachen.
Es ist nicht deine Ordnung.
Es sind nicht immer, aber manchmal auch schon, deine Erinnerungen – dieses Mal aus einer anderen Perspektive.
Und je nachdem, wie eng die Beziehung zu dem Menschen, zu der Wohnung, dem Ort war, ist es eine sehr emotionale Zeit.

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Fehlkäufe, Body Positivity und andere Gründe, den Kleiderschrank auszusortieren

Übergangsjacke – ein typisch deutsches Wort. Aber was soll man machen? Die Temperaturen spielen Trampolin. Morgens bei einstelligen Temperaturgraden aus dem Haus. Mittags aus dem Pulli schälen. Abends am liebsten in die Decke kuscheln und einen Tee trinken. Ich verrate dir was: Das ist die beste Zeit für einen Saisonwechsel im Kleiderschrank.

Du kannst dem Sommer hinterhertrauern oder die neue Jahreszeit als idealen Startpunkt für einen Neustart begrüßen.

Ersteres zieht dich unnötig herunter. Letzteres verpasst dir einen Frische-Kick.

Also los geht’s. Bist du dabei?

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